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Invasive Pneumokokkeninfektion

In den USA zeigten Untersuchungen, die zwischen 1986 und 1995 durchgeführt worden, dass die jährliche Inzidenz von schweren invasiven Pneumokokkenerkrankungen (IPD – invasive pneumococcal disease) zwischen 10 und 30 Fällen pro 100.000 Personen liegt, wobei das höchste Risiko zu erkranken in der Altersgruppe der Kleinkinder bis zu zwei Jahren ist (135 – 162 Fälle pro 100.000 Personen).

Laut einer österreichischen Surveillance-Studie (2009) des Instituts für spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin, Medizinuniversität Wien, wurden im Zeitraum Februar 2001 - Jänner 2007 insgesamt 172 Fälle von invasiven Pneumokokken-Erkrankungen bei Kindern unter 5 Jahren beobachtet. Das Entspricht einer Inzidenz (Anzahl von Neuerkrankungen) von 7,2 invasiven Erkrankungen pro 100.000 Kinder. Im Beobachtungszeitraum (Februar 2001 - Jänner 2007) starben in Österreich sieben Kinder an invasiven Pneumokokken-Erkrankungen, fünf davon infolge einer Meningitis.

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