Invasive Pneumokokkeninfektion
In den USA zeigten Untersuchungen, die zwischen 1986 und 1995 durchgeführt worden, dass die jährliche Inzidenz von schweren invasiven Pneumokokkenerkrankungen (IPD – invasive pneumococcal disease) zwischen 10 und 30 Fällen pro 100.000 Personen liegt, wobei das höchste Risiko zu erkranken in der Altersgruppe der Kleinkinder bis zu zwei Jahren ist (135 – 162 Fälle pro 100.000 Personen).1,2,3,4
Laut einer österreichischen Surveillance-Studie (2004) des Instituts für spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin, Medizinuniversität Wien, erkranken in Österreich pro Jahr durchschnittlich 38 Kinder unter 5 Jahren an einer invasiven Pneumokokkeninfektion (IPD), das entspricht einer Inzidenz von 13,7 pro 100.000. Im Beobachtungszeitraum von Februar 2001 bis Februar 2003 starben in Österreichs Kinderstationen fünf Patienten an IPD, vier davon an einer Meningitis, einer an Sepsis.5